Im Vorgewende wenden

VORAUSSETZUNGEN

  • Vorgewendeautomatik Werkzeuge ist am Bedienterminal aktiviert.

Durch das Anheben der Werkzeuge oder durch den Section Control-Befehl wird die Dosierwalze im Dosierer gestoppt. Es tritt solange Saatgut aus den Scharen, bis die Saatleitungen entleert sind. Bei Bedarf können die Zeitfenster zum Anheben und Absenken der Werkzeuge angepasst werden.

  1. Um Drehzahlschwankungen des Gebläses zu vermeiden:

    Das Traktorsteuergerät für den Gebläseantrieb mit Priorität versehen.
  2. Wenn die Maschine ein T-Pack besitzt:

    Maschine über die Unterlenker leicht anheben.
  3. Wenn die Maschine einen Spurlockerer besitzt:

    Mit dem Traktorsteuergerät blau 2 den Spurlockerer ausheben.
  4. Vor dem Wenden mit dem Traktorsteuergerät grün 2 die Werkzeuge ausheben.
  5. Um Beschädigungen an der Maschine zu vermeiden:

    Während des Wendens auf Hindernisse achten.
HINWEIS
Um Qualitätsverluste beim Saatgut zu vermeiden, das Saatgut nicht länger als eine Minute im Segmentverteilerkopf zirkulieren lassen.
Wenn im Vorgewende das Gebläse läuft, wird auf den hinteren Klappzylindern ein anteiliger Öldruck gegeben, sodass sich das Maschinengewicht auf alle Matrixräder verteilt.
  1. Wenn die Maschine nach dem Wenden nicht unmittelbar wieder eingesetzt wird:

    Gebläse ausschalten

oder

wenn das Saatgut zu lange im Segmentverteilerkopf zirkuliert:

betätigen, um frisches Saatgut in den Segmentverteilerkopf zu leiten.

  1. Wenn die Richtung der Maschine mit der Fahrtrichtung übereinstimmt:

    Mit dem Traktorsteuergerät grün 1 die Werkzeuge absenken.
  2. Wenn vorhanden, mit dem Traktorsteuergerät blau 1 den Spurlockerer absenken.
  3. Wenn die Maschine ein T-Pack besitzt:

    Hydraulik des Dreipunkt-Krafthebers in Schwimmstellung bringen

oder

bei sandigen Böden:

Hydraulik des Dreipunkt-Krafthebers auf eingestellte Arbeitshöhe bringen.

oder

wenn die Maschine ein Crushboard besitzt:

Hydraulik des 3-Punkt-Krafthebers sperren.