Aufbau und Funktion der Kornvereinzelung

Die Kornvereinzelung vereinzelt mit einem Luftüberdruck das Saatgut. Die Ausbringmenge bestimmt den erforderlichen Kornabstand. Die Ausbringmenge wird durch die Wahl der Vereinzelungsscheiben und die Einstellung der Vereinzelungsscheibendrehzahl eingestellt. Die Drehzahl der Vereinzelungsscheiben wird über das Bedienterminal eingestellt. Je nach Ausstattung der Maschine verfügt jede Kornvereinzelung über einen eigenen Saatgutbehälter oder ein Central Seed Supply-System. Das Saatgut fließt durch die Zulauföffnung in die Kornvereinzelung.

1

Saatgutbehälter-Zulauf

2

Schließschieber

3

Luftleitelement

4

Optogeber

5

Vorratsbereich

6

Abstreifer

Das Druckluftgebläse erzeugt den Überdruck in der Kornvereinzelung. Die Körner aus dem Vorratsbereich 1 haften durch den Überdruck an den Bohrungen der Vereinzelungsscheibe. Die sich drehende Vereinzelungsscheibe führt das vereinzelte Saatgut an den Abstreifern vorbei. Die Abstreifer lösen überzählige Saatgutkörner 2 ab. Die überzähligen Saatgutkörner fallen zurück in den Vorratsbereich. Am Optogeber werden die Bohrungen der Vereinzelungsscheibe durch die Lochbedeckungsrolle 3 verschlossen. Durch den Luftstrom wird das Saatgut am Optogeber 4 in den Schusskanal übergeben. Der Optogeber überwacht die Kornvereinzelung.